Es hat mehr als nur einen Trend gesetzt, das IQ-Melkzeug von GEA Farm Technologies. Einfacher, schneller, besser und zuverlässiger: So lauten die Bewertungen seit der Einführung des Melkzeugs im Sommer 2009. Landwirte und Redakteure von Fachzeitschriften sind sich einig: Das IQ-Melkzeug hat sich in der Praxis als neue Referenz in Bezug auf Milchbehandlung und Melkkomfort für Tier und Mensch etabliert.
Warum hat das IQ-Melkzeug bereits jetzt ein neues Kapitel in der Melkgeschichte geschrieben? Darauf gibt es nicht nur eine, sondern gleich vier Antworten, denn das IQ punktet mit durchdachten Innovationen in vier Funktionsbereichen.
Das neue Milchleitsystem
Anders als bei herkömmlichen Melkzeugen ist das Leitstück des IQ-Melkzeugs so aufgebaut wie ein Euter, denn es verfügt über vier getrennte Leitkammern. So fließt die Milch nach Vierteln individuell getrennt zum Auslass. Aufgrund der besonderen Gestaltung der Milchkammer schnell und besonders schonend. Daher kommt auch der Name: IQ bedeutet „individual quarter". Die Milch jedes einzelnen Viertels wird sehr schnell abgeleitet. Das Fließtempo hält also Schritt mit dem Trend, höhere Spitzenmilchflüsse zu erzeugen.
Perfekter Sitz mit neuer Vakuumschaltung
Das IQ-Melkzeug haftet durch sein neu designtes Milchleitstück besser am Euter. Volumenschwankungen treten nicht mehr auf, denn eine automatische Vakuumschaltung unterbricht die Vakuumzufuhr beim Ansetzen und bei Lufteinbrüchen individuell bei jedem Melkbecher. Das funktioniert mit Hilfe spezieller Kugelventile, die in den vier Ablaufkammern unten im Melkzeug positioniert sind. Bei Milchfluss wird die Kugel in eine Vertiefung gedrückt und der Weg ist frei. Sobald aber Luft in das System gelangt, saugt das Vakuum der Anlage die Kugel nach oben und verschließt die Vakuumversorgung zum Melkbecher. Die Ventile sind so konstruiert, dass dennoch eine gewisse Luftmenge einströmen kann, damit die Melkbecher an den Zitzen haften können. Das sonst übliche „Luftschlürfen" bleibt als aus, ein positiver Nebeneffekt nicht für die Ohren den Melkpersonals.
Das IQ passt sich dank der neu entwickelten Geometrie der einteiligen Zitzensilikone an jede Euterform an. Und es haftet sicher. Der kurze Milchschlauch hat jetzt einen doppelt so großen flexiblen Bereich. Durch den fein justierten Schwerpunkt des Milchleitstücks und die neue Position der Schlauchanschlüsse ist das IQ immer in der richtigen Position mit einer Gewichtsverteilung, die sinnvoll ist: 80% an der Zitze und 20% im Milchleitstück. Das Ergebnis ist ein schnelles und stressfreies Ausmelken aller Euterviertel bei hohem Durchsatz.
Kontaminationsarmes Melken und bessere Hygiene
Schon mit dem Ansetzen des Melkzeugs wird das Risiko minimiert, dass Schmutz in die Milchleitung gelangt. Auch beim Abschlagen des Zitzenbechers wird kein Schmutz angesaugt, denn der wartungsfreie Kugelmechanismus unterbricht die Vakuumzufuhr melkbecherindividuell. Jedes Viertel des Euters lässt sich gleichmäßig ausmelken und durch effektive Isolierung verhindert das IQ-Verfahren Kreuzinfektionen von Viertel zu Viertel und beugt so Mastitis vor. Das steigert die Eutergesundheit, die Produktivität der Kuh ebenso wie die Qualität der Milch. Denn das IQ-Verfahren belastet die Struktur der Milch nicht mechanisch und minimiert ihren Keimgehalt.
Einfache Handhabung
Als weltweit erstes Melkzeug bietet das IQ dem Landwirt gleichermaßen viele Vorteile wie auch der Kuh. Das Melken geht schneller und schonender vonstatten als mit herkömmlichem Equipment. Besonders das Ansetzen ist im Vergleich zu herkömmlichen Melkzeugen einfach: Nicht einzeln, sondern gleich im Doppel- oder Viererpack können die Melkbecher angehängt werden.
Die Zitzensilikone sind mit einer völlig neuen Schnellverbindung direkt mit dem Milchleitstück verbunden. So werden sie ohne Werkzeug mit einem Griff montiert. Zudem können sie sich nicht mehr verdrehen. Die Montage geht doppelt so schnell wie bisher von der Hand - und das bei deutlich geringerem Kraftaufwand.
Der Erfolg des IQ-Melkzeugs beweist sich in der täglichen Praxis.
Es ist sowohl für leistungsstarke und große wie auch für kleinere Herden ausgelegt. So wird es beispielweise auf einem Hightech-Hof im deutschen Ort Dorsten eingesetzt. Der Landwirt ist vor allem vom Gewicht des Melkzeugs überzeugt: „Durch das geringere Gewicht lässt es sich leichter tragen." Doch er schätzt auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Melkbecher ansetzen lassen - „das dauert nur halb so lang wie bisher", sagt er, „was aufgrund der vielen Geräte im Melkstand einen echten Effizienzgewinn ausmacht." Wegen der leichten Bedienung kann außerdem eine Person mehr Melkzeuge pro Stunde bedienen und somit mehr Kühe melken. Thérèse Dalle, eine der ersten Anwender, hält auf ihrem Hof in der nordfranzösischen Picardie eine Herde von 65 Milchkühen. „Es ist so leicht zu bedienen, dass man sein Gewicht kaum spürt. Das vereinfacht die Arbeit enorm." Sie ist vom IQ begeistert: Das Melkzeug lässt sich nach ihren Worten so schnell und problemlos ansetzen, dass es ihr zwölfjähriger Sohn im Handumdrehen gelernt habe.
Das IQ-Melkzeug wurde wegen seiner technischen Innovationen von der Branche ausgezeichnet. So gewann es auf der EuroTier in Hannover (der weltweit größten Fachmesse für professionelle Tierhaltung) eine Silbermedaille und zudem den Prince Philip Award 2009 der Royal Association of British Dairy Farmers, zu dessen Vergabekriterien Vorteile für den Milchsektor zählen.
Im Mai 2010 hat Martin Zäh, Redakteur der Fachzeitschrift Profi, das IQ-Melkzeug einem Praxistest unterzogen. Lesen Sie hier das Ergebnis:
Einsatzbericht:IQ Melkzeug von GEA Farm Technologies [PDF/617KB]
Anonymous wrote 189 Days Ago (neutral) 0
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