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16.04.2009    Comments: 0    Categories: Im Gespräch mit...      Tags: marke  

Missverständnisse kommen vor allem zustande, wenn die Kommunikation nicht sauber ist." Dr. Armin Tietjen (39 Jahre , Vater dreier Töchter) weiß um die Bedeutung seiner Aufgabe als Leiter der Stabsstelle Business Development. Dabei setzt er auf neue Medien, moderne Public Relation Tools und vor allem das direkte Gespräch „das ist durch nichts zu ersetzen."

Herr Dr. Tietjen, was ist Ihre Vision für die Kommunikation von GEA Farm Technologies in fünf Jahren?


„Unsere Reputation soll bis dahin so gut sein, dass jeder auch Tierarzt und Futtermittelhersteller, der mit Tierhaltung zu tun hat, unsere Marke im Sinn hat und damit ein innovatives Unternehmen verbindet, das höchste Kundenzufriedenheit erreicht."

 

Sie sind für das Unternehmen als Markenbotschafter unterwegs - Ihre bisherigen Erfahrungen und Eindrücke?


„Eine Marke bildet sich in den Köpfen der Kunden. Es ist wichtig, die Reaktionen der Kunden bei den Präsentationen ernst zu nehmen und aufzugreifen. Wir müssen klar machen, dass WestfaliaSurge als Repräsentant für ein Geschäftsfeld, aber nicht als eigenständige Marke bestehen bleibt."

 

Was bedeutet die Entwicklung des Unternehmens für die Ansprache der Dialoggruppen?


„Im Zuge unserer Neuausrichtung wird die kundenindividuelle Ansprache noch entscheidender. Das ist umso wichtiger wenn wir in unserem Portfolio zwei sehr unterschiedliche Güter anbieten: Technische Lösungen für den ‚Investor' und Konsumgüter - wie Reiniger und Dips - für den täglichen Bedarf unseres Kunden."

 

Und wie sieht es mit der internen Kommunikation aus?


„Hier haben wir noch enormes Potenzial. Momentan handeln wir, wenn wir es für notwendig erachten also wenn die Geschäftsführung etwas kommunizieren will. Was uns noch fehlt, ist eine klare Richtschnur. Zur Optimierung werden wir echte interaktive Web 2.0 Anwendungen entwickeln und anbieten. Wir planen auch weitere Tools für die Teamarbeit, intensivieren unsere Ideeninseln und dehnen den Content unseres Intranets aus. Perspektivisch denken wir auch an Internet-TV."

 

Durch Ihre Tätigkeit sind Sie oftmals auch am Wochenende und abends für das Unternehmen unterwegs und reisen viel. Bleibt da noch Zeit für Freizeit und Familie?


„Die Familie ist entscheidend für meine Work-Live-Balance. In meiner - eng bemessenen - Freizeit bin ich in der Kirchengemeinde an meinem Wohnort im Münsterland aktiv. Außerdem laufe ich gerne und betreibe Geocaching.

 
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